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MK Versuchsanlagen präsentiert
Nass-Trocken-Werkbank

Kosten einsparen bei perfekten Bedingungen

Unter perfekten Bedingungen arbeiten und dabei erhebliche Kosten einsparen, das ist mit der neu entwickelten metallfreien Nass-Trocken-Werkbank möglich, die der Sonderanlagenhersteller MK Versuchsanlagen und Laborbedarf e.K. auf den Markt bringt.

Quelle: reinraum Jahrbuch 2020, s.156f

Die als Minienvironments ausgelegte Nass-Trocken-Werkbank schafft höchste Sauberkeit am Ort des Geschehens. Dies ist insbesondere für Arbeitsprozesse in der Halbleitertechnologie interessant, in denen die Notwendigkeit der höchsten Reinheitsstufen nur direkt am Arbeitsplatz von Nöten ist (Reinraumklasse ISO 3).

Reduzierung des Energiebedarfs von bis zu 50 Prozent im Luftmanagement möglich

Wie alle anderen metallfreien Anlagen von MK Versuchsanlagen verfügt die Nass-Trocken-Werkbank über eine von MK Versuchsanlagen selbst entwickelte Lüftung, die zu einer deutlichen Reduzierung des Energiebedarfs führt. Die Entwickler gehen davon aus, dass bei der Klimatisierung durch intelligentes Luftmanagement Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent möglich sind. Besonders interessant ist, dass eine Nachrüstung in bestehende Reinräume durch ein spezielles Lüftungskonzept, auch bei kritischen Raumlüftungen, einfach möglich ist und so auch hier der energiesparende Effekt realisiert werden kann. Selbstverständlich bieten die metallfreien Werkbänke auch höchsten Korrosions- und Produktschutz.

Selbst entwickelte Hard- und Software ermöglicht einfache Integration in bestehende Systeme

In die Nass-Trocken-Werkbank integriert werden kann ein Quick Dump Rinse (QDR)-Becken zur Reinigung von Halbleiterplatten. Das QDR-Becken ist modular aufgebaut und gliedert sich in Prozessbecken und Auffangbecken. Im Prozessbecken erfolgt die Reinigung der Halbleiterplatten oder des Wafercarriers. Die Reinigung erfolgt über ein Sprühsystem, welches das Becken mit hochreinem Wasser befüllt und somit der Ätzprozess an den Halbleiterplatten stoppt. Um die Verunreinigungen von den Halbleiterplatten zu beseitigen, werden diese, durch den Sog der beim Öffnen des Ventils entsteht, hinausgeschwemmt.

So wie die gesamte Hardware aus dem Hause MK Versuchsanlagen ist auch die Software eine Eigenentwicklung des Sonderanlagenherstellers. Dies hat den großen Vorteil, dass eine Einbindung in bestehende, übergeordnete digitale Systeme deutlich einfacher realisiert werden kann. Die direkte GLT-Integration ist ebenso möglich wie die Anbindung an LIMS oder MES Systeme durch eine OPC UA Schnittstelle (Industrie 4.0). Somit ist es möglich, eine optimale Umgebung zu schaffen, die alle Prozesse und Prozessgeräte in die Minienvironments integriert.
(Quelle: Reinraum Jahrbuch 2020, S. 156f.)

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RP Dr. Christoph Ullrich besucht mittelhessische Top-Firmen

Besuch bei MK Versuchsanlagen in Mücke – Effiziente Lösungen für Reinräume

Eines der Top-Unternehmen in Mittelhessen stellt sich dem prominenten Gast vor (v.l.): Michael Keil (Inhaber MK-Versuchsanlagen), Andreas Sommer (Bürgermeister Mücke) und Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. © RP Gießen

18. 9.2018 Gießen/Mücke. „Wir haben hier in Mittelhessen viele Top-Firmen, die mit innovativen Ideen unterwegs sind – wir müssen aber mehr über sie sprechen.“ Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich informiert sich regelmäßig vor Ort darüber, wie Unternehmen den Gießener RP-Bezirk mit seinen fünf Landkreisen zwischen Limburg und Schlitz, Münchhausen und Hungen nicht nur wirtschaftlich stärken, sondern durch ihre Präsenz auch Mittelhessen attraktiver machen. Diesmal war er bei der Firma MK Versuchsanlagen in Mücke, die führend bei Lösungen in sogenannten Reinräumen ist.

Die Firma, die „ein waschechtes Familienunternehmen“ ist, wie Inhaber und Geschäftsleiter Michael Keil direkt zu Beginn der Besichtigung erläutert, schafft mit ihren Arbeiten beste Qualität in der modernen Reinraumtechnik und garantiert so den Schutz von Menschen und Produkt. In vielen Branchen, wie zum Beispiel der Pharmaindustrie oder der Lebensmittelproduktion sind Arbeit und Produktion unter Reinraumbedingungen essentiell. Damit hängt auch das Handschuhprüfsystem zusammen, das ein weiteres Kerngeschäft der Firma MK Versuchsanlagen ist. Um in Reinräumen zu arbeiten und sicherzustellen, dass keinerlei Verunreinigungen dort hineingelangen können, wird mit befestigten Handschuhen gearbeitet. Mit dem Handschuhprüfsystem der Firma kann schnell und genau geprüft werden, ob sie dicht sind.

Die Firma ist seit „30 Jahren am Markt“, wie der Firmeninhaber erzählt und hat sich thematisch, räumlich und personell stark entwickelt. Angefangen hat alles mit fünf Mitarbeitern, die den Fokus auf den biotechnologischen Anlagenbau im Technikumsmaßstab für Forschungszwecke gelegt haben. Das Unternehmen entwickelt sich weiter: die Produktpalette für pharmazeutische Schnittstellenlösungen wird erweitert, es folgen die metallfreie Reinraumtechnologie und Arbeitsplätze, Sicherungssysteme sowie Innovationen im Anlagenbau werden weiterentwickelt, moderne 3D-Produktionsanlagen konstruiert und eine eigene Hard- und Software entwickelt.

Inzwischen arbeiten über 80 Mitarbeiter in der Firma, die Dr. Dirk Rosencrantz aus der Geschäftsleitung als „Weltproduktführer“ beschreibt. Inhaber Michael Keil ist sich sicher, dass sie noch „weiter wachsen werden.“ Insbesondere im Bereich der Handschuhprüfsysteme ist die Firma den anderen Unternehmen „zwei Jahre voraus und somit ansprechend für den Weltmarkt, aber auch als Arbeitgeber in der Region.“

Regierungspräsident Christoph Ullrich, der sich auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins Mittelhessen e.V. für die Steigerung der Identität der Region Mittelhessen einsetzt, sagte während des Rundgangs: „Ich staune nicht nur heute, sondern immer wieder, welche Firmen in der Region beheimatet sind und was für Produkte diese herstellen.“ Vor allem die Handschuhprüfsysteme beeindruckten Christoph Ullrich.

Begleitet wurde der Regierungspräsident bei dem Termin von Andreas Sommer, dem Bürgermeister von Mücke.

Stichwort – Verein Mittelhessen e. V. und Regionalmanagement Mittelhessen GmbH:

Der Verein Mittelhessen e. V. ist ein Gesellschafter der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH. Unter dem Vorsitz von Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich bringen sich über 240 Mitglieder in den regionalen Dialog ein, entwickeln Ideen und helfen bei der Umsetzung einer mittelhessischen Identität.

Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH stärkt und vermarktet den Wirtschafts- und Hochschulstandort in der Mitte von Hessen. Der Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist in den Themenfeldern Infrastruktur, Bildung und Fachkräfte sowie Forschung und Innovation tätig.

In der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH haben sich 2013 alle Handwerkskammern, Hochschulen, Industrie- und Handelskammern, Landkreise und Oberzentren mit dem Verein Mittelhessen zusammengetan, um das seit 2003 bestehende Regionalmanagement weiter zu entwickeln, und Strategien für die Region zu planen und gemeinsam umzusetzen.

05.10.2018, Quelle: https://rp-giessen.hessen.de/pressemitteilungen/

MK unterstützte Ultra-Sportler Sven Franke beim Spendenlauf für erkrankte Kinder

Die offiziellen vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen drücken Sven Franke (2. von rechts) für die 44 Kilometer Zugspitz-Trail-Run-Challenge die Daumen. vlnr. Kevin Leinbach, Dr. Susanne Egbert und Anette Weitzel-Lotz mit dem sportlichen Kinderhospiz-Unterstützer Sven Franke

Im Juli 2016 startete der Polizeibeamte Sven Franke (2. von links) bei der 44 Kilometerlangen Zugspitz-Trailrun-Challenge. Unter dem Motto „Running for children“ ging es ihm um die gute Sache. Über 30.000 Euro sammelte er in den vergangenen Jahren schon zur Unterstützung des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes. Die Koordinatoren der Hilfsorganisation (im Bild von links) Kevin Leinbach, Dr. Susanne Egbertund Anette Weitzel-Lotz finden das Engagement des Polizisten dementsprechend hervorragend.

Quelle: www.rg-box.com/?p=12061